Menschen Helfen im Namen der Bundesregierung

Hochwassereinsatz 2002 an der Elbe bei Salzwedel
Hochwassereinsatz 2002 an der Elbe bei Salzwedel

Im Technischen Hilfswerk besteht die Möglichkeit, mit finanziellen Mitteln der Bundesregierung Menschen im In- und Ausland zu helfen. Eine vergleichbare Organisation gibt es in keinem anderen Land weltweit.  Meist werden die Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes vom Militär übernommen.

„Das Gefühl anderen Menschen im Notfall helfen zu können, das können Sie bei uns erleben!“, so Bernard de Groot, der Ortsbeauftragter des Ortsverbandes Trossingen. Als “blaue Engel“ wurden die Helfer beim Einsatz in Frankreich nach dem Sturm Lothar genannt. Sinnvoll helfen kann vom Sandsack füllen bis zum Menschenleben retten alles bedeuten. Jeder, der helfen möchte findet im Technischen Hilfswerk eine Aufgabe.

Momentan müssen wir in Deutschland wieder ein Jahrhundert-Hochwasser erleben. Das THW und andere Hilfsorganisationen sind ständig im Einsatz, um Deiche zu sichern und somit die Lebensgrundlage ihrer Mitmenschen. Nach den Hochwassern an Oder (2000) und Elbe (2002) war die Bereitschaft zu Spenden in der Bevölkerung sehr groß. Solidarität gegenüber seinen Mitmenschen kann aber auch direkt mit eigener Muskelkraft gezeigt werden. Die Helfer im THW erleben immer wieder, wie dankbar jemand ist, wenn ihm schnell und unbürokratisch geholfen wird. Viele Trossinger Bürger mussten beim Hagelunwetter (2006) selbst erfahren, wie es ist, auf ein funktionierendes System von Hilfsorganisationen vertrauen zu können. Über hundert THW-Helfer und Helferinnen aus dem südlichen Baden-Württemberg waren mit ihrer Ausrüstung im Einsatz.

Das THW in Trossingen sucht dringend Personen, die ihre Solidarität zeigen wollen, ob aktiv oder passiv. Bei TROPS am 15. Juni 2013 haben Interessierte die Möglichkeit, mit den Helfern des Ortsverbandes Trossingen direkt zu reden und Informationenüber den Hochwassereinsatz aus erster Hand zu erhalten. Sie finden das Technische Hilfswerk unterhalb des Rudolf-Maschke-Platzes an der Hauptstraße.

 

2006 nach Hagelunwetter in Trossingen, Dächer werden von THW-Helfern abgedeckt
2006 nach Hagelunwetter in Trossingen, Dächer werden von THW-Helfern abgedeckt

Unser Ortsverband präsentiert sich auf dem Trossinger Pfingstmarkt

Bei windigem aber auch trockenem Wetter zeigten die Helfer des Ortsverbandes Trossingen, was das Technische Hilfswerk alles kann. Am Info-Stand konnten sich die Besucher von Fahrzeugen, Ausbildung und Fachgruppen im THW ein Bild machen. 

Die kleinen Gäste dürften in der Schlauchboot-Schaukel mitschaukeln oder mit dem Radlader bei einem Spiel ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

In Zusammenarbeit mit dem Neukauf konnten die Jungs und Mädels der THW-Jugend Grillwurst mit Wecken anbieten.

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Zwei Helfer für 25 Jahre im Technischen Hilfswerk geehrt

Bei einer Feier des Ortsverbandes Trossingen am 23. März 2013 wurden Jürgen Huber und Oliver Popp  für 25 Jahre aktiven Dienst im Technischen Hilfswerk (THW) geehrt. Geschäftsführer Walter Ulrich überreichte den Helfern die vom THW Präsidenten unterzeichneten Urkunden. Er bedankte sich bei den Helfern, die beide schon als Teenager in die THW-Jugend in den Ortsverband eingetreten waren. Bei vielen Einsätzen wie dem Hagelunwetter 2006, dem Elbe Hochwasser 2002 oder bei Hilfstransporten nach Rumänien nahmen sie teil.

Der stellvertretende Ortsbeauftragte Klaus Hudlet verabschiedete den bisherigen Zugführer Sebastian Hildebrand. Dieser ist schon seit 1997 im THW in Trossingen aktiv. Nach vielen Jahren als Helfer im Technischen Zug, leitete er in den letzten drei Jahren den Technischen Einsatzbereich des Ortsverbandes. Er engagierte sich für gute und spannende Ausbildung der Helfer. „Ich möchte auch in Zukunft dem THW treu bleiben“, so Sebastian Hildebrand. In der Nähe seines neuen Wohnortes wolle er sich einen neuen Ortsverband suchen.

Es ist wichtig für eine Hilfsorganisation, erfahrene Helfer zu haben. Das THW ist aber ebenfalls darauf angewiesen, dass sich Menschen für den aktiven Dienst interessieren. 

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Absperren und Flammkuchen backen beim 2.großen Narrentreffen in Trossingen

25 Helferinnen und Helfer waren beim Narrentreffen am 13. Januar 2013 im Einsatz. Bei richtigen Januar-Temperaturen war es die Aufgabe des THW, die Innenstadt Trossingens für den Verkehr zu sperren. Auch wenn es für manch einen Trossinger etwas Neues war, wegen der Fasnet Umwege in Kauf nehmen zu müssen, konnte der Verkehr gut geregelt werden. Hunderte von Narren liefen auf ihrem Umzug einmal durch die Stadt, wo viele Zuschauer auf sie warteten. Im Narrendorf an der Fritz-Kiehn-Halle nutzten viele begeistert das Angebot des Ortsverbandes Trossingen. Es gab Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln.

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