Verschüttetes Kind im Graben PDF Drucken E-Mail

Zu einer gemeinsamen Übung bei eisigen Temperaturen trafen sich der OV Trossingen und die Feuerwehr Trossingen am Gerätehaus der Feuerwehr.

Das Übungsszenario für diesen Abend stellte sich wie folgt dar: Auf dem Gelände der Firma Walter Strassenbau wurde ein Kind in einem Graben verschüttet. Der Rettungsdienst ist mit einem Rettungswagen, Notarztfahrzeug und Hubschrauber vor Ort.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Klaus Reda, teilte nach einer Lageerkundung daraufhin die Einsatzstelle in 2 Einsatzabschnitte ein. Der Einsatzauftrag für den Einsatzabschnitt 1 lautete "Rettung des Kindes aus dem Graben". Diese Aufgabe wurde von der Feuerwehr mit einem LF 16/12 und dem GW-L erledigt.

Der zweite Einsatzabschnitt, welcher vom Zugführer des OV Trossingens geleitet wurde, bekam die Aufgabe "Möglichkeit für den Transport des verletzten Kindes zum Rettungshubschrauber schaffen". Da der Hubschrauberlandeplatz von der Einsatzstelle her nur über einen Abhang zu erreichen war, konnte der schonende Transport einzig mittels einer Seilbahn bewältigt werden. Hierfür war ebenfalls ein LF 16/12 und der GKW 1 im Einsatz.

Da beide Aufgaben parallel verliefen konnte das Kind, nachdem es aus dem Graben gerettet wurde, sofort zum Hubschrauber transportiert werden.

Es zeigte sich bei der Übung wieder einmal das die Zusammenarbeit sehr gut klappte und das gegenseitige Vertrauen gegenüber dem Anderen groß ist. Bezeichnend dafür ist ein Umstand, der am Anfang so gar nicht geplant war. Bei den Vorbereitungen hieß es noch, das wir die Feuerwehr mit unserem Material unterstützen sollen, im Laufe der Übung wurde uns dann jedoch die Leitung des zweiten Abschnittes übertragen und dazu noch ein Fahrzeug der Feuerwehr unterstellt.